Wenn einer Stadt mit einem Bauern ein Maschinenring empfohlen wird -Zu einer Schreibtischklimaanalyse

Lokale Klimapolitik: Was bringt eine missbrauchsfreundliche „CO2-Grobbilanz“? – Eine exemplarische Kritik .-Wie ein Purkersdorfer Bürgermeister eine fehlerhafte Schreibtischanalyse zur Selbstbeweihräucherung missbraucht – Mit (unfreiwilligen) Humor: Wenn einer Stadt mit einem Bauern ein Maschinenring als Klimamaßnahme empfohlen wird

Angesichts der akutellen Sturmereignisse ist vielleicht das Klimathema akuter als mancheR glaubt

Wenn ich eine sogenannte „CO2-Grobbilanz“ konkret für Purkersdorf kritisieren muss, wie sie vom Klimabündnis im Rahmen eines Wienerwald- Biosphärenparkprojekts durchgeführt wird, dann tut mir das irgendwie weh, weil das Klimabündnis eine extrem gute Sache ist (habe selbst in unserer Gemeinde den Beitritt dazu schon 1991 initiiert).
Aber wir brauchen auch Klarheit, und die Praxis hat mir gezeigt, dass es wahrscheinlich besser ist, solche Grobbilanzen nicht mehr zu erstellen. Ich schreibe das auch, weil ich gehört habe, dass in anderen Gemeinden ähnliche Vorbehalte gegeben hat, und ich die Kritik somit exemplarisch mache

Es geht zunächst um die offenbar bewusste mediale Verbreitung einer fehlerhaften „CO2-Grobbilanz“ für Purkersdorf. Dabei ist nicht nur die Darstellung, in welchem Maß in Purkersdorf klimaschädliche Treibhausgase verursacht werden, falsch; sondern vor allem die Interpretation, dass Purkersdorf dabei im Vergleich sehr gut abschneiden würde, und dies sogar ein „Erfolg“ sei. Siehe: http://www.noen.at/redaktion/n-pur/article.asp?Text=258069&cat=337

Es geht um eine unheilvolle Mischung aus einer groben und leider fehlerhaften Schreibtischanalyse aus der Ferne ohne Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten, einer unglücklichen Vorgehensweise dabei und vor allem von bekannten Beschönigungsmethoden eines medienorientierten Bürgermeisters.
Es ist Schade um die Zeit, es wäre besser wir könnten unsere Energie nur konstruktiven Maßnahme zur Verringerung des C02 in Purkersdorf widmen. – wir kommen halt in der „Klimatherapie“ nicht viel weiter, wenn die Diagnosen falsch sind.

Was ich im folgenden schreibe, habe ich in Kurzfassung on Purkersdorf auch den wesentlichen Leuten dabei Wochen vor der Präsentation gesagt, und mir wurde gesagt, dass man das verstehe und da auch einen Weg finden werde, das zu berücksichtigen.

Umso entsetzter war ich, und ich traute meinen Augen nicht, dass dieser Unsinn dann trotzdem ohne Änderung der Öffentlichkeit im Stadtsaal präsentiert wurde, und vor allem dann vom Bürgermeister in Kenntnis der Kritik offenbar bewusst der Presse weitergegeben wurde, um sich in einem „Erfolg“ zu sonnen

Heuchelei auf die Spitze getrieben

Die Heuchelei wird auf die Spitze getrieben, wenn man weiß, das der Bürgermeister kürzlich eine Standortlösung für den neuen Kindergarten mit gewaltigen negativen Verkehrs- und Energiefolgen durchgedrückt hat, und just zur selben Zeit der Präsentation der vorgeblichen CO2-Grobilanz ganz gleichzeitig ein Plan präsentiert wurde, nach dem der neue Kindergarten nicht mit erneuerbaren Energie versorgt wurde. Wie groß ist das schlechte Klimagewissen, wenn man zu solchen Methoden greifen muss? Soll nicht klar werden, dass in der Periode des jetzigen Bürgermeisters den folgenden Generationen nicht nur ein astronomischer Schuldenberg hinterlassen wird, sondern ein versäumte Chancen ein beachtlicher Beitrag zur Klimaversauung und so ein noch größerer „Umweltschuldenberg“?

Natürlich können wir auf einiges stolz sein, was in Purkersdorf klimapolitisch gemacht worden ist (Hackschnitzelheizwerk, Sammeltaxi, Nachtzug- und Bus), aber dabei ist nichts vom Bürgermeister ausgegangen, und von der Dimension bezüglich Klimagase ist das leider noch sehr bescheiden.

Grundsätzlich soll das Engagement der Ersteller der fehlerhaften Schreibtischanalyse anerkannt werden. Sie relativen die Ergebnisse auch und wollen eigentlich nur anregen, dass eine weitere tiefere Analyse (sie nennen das „ExpertInnenmodus“) gemacht würde und geben direkt an, dass dabei die Werte wahrscheinlich höher liegen (Sie schreiben: Es „empfiehlt sich die bessere Anpassung dieser Statistikdaten an Ihre lokalen Gegebenheiten im ExpertInnenmodus“. Oder: „Weiterführende Aussagen lassen sich mittels Fragebögen und Auswertung ..treffen.“ – Allerdings werden leider auch grobe Fehler gemacht, und die hätte man ziemlich einfach korrigieren können.
Die Hauptverantwortung liegt direkt beim Bürgermeister, der das „Kleingedruckte“ einfach ignoriert, obwohl es ihm sicherlich zugetragen wurde, wenn er nicht selbst gelesen hat. Mit der Veröffentlichung ohne wesentliche Korrekturen, die ein ziemlich anderes bild liefern würden, zeigt der Bürgermeister, dass es ihm nicht um die Sache geht.

Schon auf dem ersten Blick merkwürdig

In der vorgeblichen „CO2-Grobbilanz“ werden den Bereichen Verkehr, Abfall, Strom, Wärme und Landwirtschaft „Noten“ gegeben und daraus wird ein Gesamtnote gegeben (Gesamtbewertung 1 in einer Skala von 1-5, wie in der Schule).
Es ist schnell zu sehen, dass hier allein ein logisches Problem besteht: Purkersdorf werden dabei im Verkehr die Note 2, beim Abfall 4, beim Strom 2, bei der Wärme 2, bei der Landwirtschaft 1. Genau daraus wird dann aber eine Gesamtnote 1 abgeleitet, obwohl der Anteil der Landwirtschaft mit der einzigen Note 1 unbestritten gering ist.
Hier sagt der Hausverstand, dass der Durchschnitt von (angeblichen) 3 „gut“, einem „genügend“, und einem „sehr gut“ ja dann nicht „sehr gut“ sein kann, außer man ordnet dem sehr gut (Sektor der Landwirtschaft) eine gewichtige Rolle zu, was aber für Purkersdorf kaum wer machen wird.

Die Ergebnisse sind daher auf dem ersten Blick merkwürdig , auch ohne sich sonst sich damit inhaltlich zu befassen. Und daraus werden dann falsche Schlüsse gezogen werden: „Generell kann gesagt werden, dass die Gemeinde Purkersdorf einen im Gemeindevergleich eher geringen Ausstoß an Treibhausgasen verursacht.“:

Nur Wärmeberechnung ist halbwegs richtig

Die Berechnung der Treibhausgase im Bereich der Wärme ist der einzige Sektor, der halbwegs stimmen dürfte, da dafür Daten Statistik Austria verwendet wurden. Warum dabei ein „gut“ verliehen wurde, ist nur beschränkt nachvollziehbar, denn es ist klar, dass großvolumige Bauten in einer Stadt in der Regel eine bessere Energieeffizienz als Einzelbauten in Dörfern aufweisen. Bewertende Vergleiche sind dabei nur mit ähnlich großen Städten sinnvoll.
Auch bei Strom kann die „gute“ Bewertung nicht nachvollzogen werden.
Auch beim Müll gibt es methodische Probleme: „Die Menge an Rest- und Sperrmüll ist in der Gemeinde ungünstiger Weise hoch,“ heißt es.
Eine hohe Müllmenge im Gemeindevergleich kann aber auch in der höheren Erfassung liegen, während in anderen Gemeinden – etwa am Land – noch immer Müll privat verheizt wird.
Meiner Meinung nach verdient die Gemeinde Purkersdorf im Gegensatz zum Energiebereich im Müllbereich im Gemeindevergleich eine überdurchschnittliche Beurteilung: im kompletten Gegensatz zur „Interpretation -CO2-Grobbilanz für Purkersdorf“, wo es genau gegenteilig dargestellt wird.
Immerhin wird beim Müll eine „Inkonsistenz der Eingabe“ hinangeführt (die aber leicht aufgeklärt hätte werden können). Auch die Annahme der Verbrennung des Purkersdorfer Mülls a la Dürnrohr ist falsch und hätte leicht erfragt werden können.

Verkehr – dilettantische Rechnungen

Hier gibt es haarssträubende Wiedersprüche und völlig realitätsferne Annahmen: Auf Seite 9 wird die „Anzahl der PKWs“ wahrscheinlich richtigerweise als „sehr hoch“ bezeichnet. Und es findet sich auch die richtige Erkenntnis: „Es ist möglich, dass in der Gemeinde die Fahrzeuge motorisch stärker als der Landesschnitt sind, und daher auch die Emissionen bei den PKWs etwas unterbewertet sind“. Leider findet das dann aber offenbar kaum Eingang in die Berechnungen. Berechnet wird die“Nutzung des öffentlichen Verkehrs aus einer Schätzung anhand von österreichischen Durchschnittsdaten“, wobei allein aus der Lage an 4 Bahnhaltestellen eine hohe Nutzung des öffentlichen Verkehrs, ja auch des Radverkehrs abgeleitet wird (Angaben des Autors der Studie in einem Telefongespräch).
Der tatsächlich aber relativ geringe Anteil des umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrs, ja auch des Radverkehrs hätte leicht aus den Daten des Verkehrskonzepts der Gemeinde abgelesen werden können, oder nur aus der täglichen Anschauung, dass relativ wenig Räder bei den Bahnstationen stehen.
Die CO2-Zahl für den Verkehr und die Note „gut“ ist daher eine reine Hausnummer und sollte schlicht möglich schnell vergessen werden.

Die Wissenschaft sagt, dass in Österreich dem obersten Einkommensviertel ca. viermal soviel Autokilometer zugeordnet werden als dem untersten Einkommensviertel:
Unterschiedliche Inanspruchnahme von Autos nach Haushaltseinkommen in Österreich (Arbeitstag):

Unterstes Einkommensviertel: 20 km
Zweites Einkommensviertel: 40 km
Drittes Einkommensviertel: 53 km
Oberstes Einkommensviertel: 80 km
(siehe: Steininger K., Gobiet W. (2005): Technologien und Wirkungen von Pkw-Road Pricing im Vergleich, Wegener Center Graz, Bericht 1/2005, p 20f)

Dies ist angesichts des besonderen Wachstums der CO2-Emissionen im Verkehr speziell relevant.
Purkersdorf liegt im Vergleich von fast 2400 Gemeinden bei den durchschnittlichen persönlichen Einkommen an 25. Stelle, also sehr weit oben steht. Daraus und aus dem relativ geringen Anteil des öffentlichen Verkehrs ergibt sich, dass Purkersdorf wahrscheinlich deutlich überdurchschnittlich CO2-Ausstöße aus dem Verkehr verursacht werden.

Zur fehlerhaften Vorgangsweise allgemein

Im folgenden ein bisschen fachlich:
Die vorgeblich errechnete Gesamtzahl von 7,75 t CO2-Äquivalent pro Kopf in Purkersdorf ist falsch bzw. irreführend, weil wesentliche Bereiche einfach nicht einbezogen, wie insbesondere der Konsum. D.h. es müssten sinnvollerweise die CO2-Werte, die bei der Produktion der Konsumgüter entstehen, eingerechnet werden. („ökologischer Rucksack“ der Güter, oder „ökologischer Fußabdruck“).
Wenn das nicht gemacht wird, so wären alle Gemeinde ohne Produktion fein heraus, obwohl sie natürlich diese auch verwenden. Linz hätte dann mindestens pro Kopf viermal so hohe Werte, aber was heißt das schon, wenn auch alle anderen den Stahl in Autos nutzen). Jedenfalls haben dann Gesamt-Gemeindevergleiche wirklich keinen Sinn.
Entweder man verwendet ein Territorialkonzept, wie es die gesamtösterreichische Treibhausgasbilanzierung macht (Abgabe von CO2 usw. auf dem Territorium), dann müsste man etwa den Durchzugsverkehr einbeziehen, da sind dann aber Vergleiche nicht sehr sinnvoll, weil diese vor allem die Gemeindestruktur abbilden. Oder man verwendet ein auf den Letztkonsum abgestelltes „Verursacherprinzip“, dann sind vorgelagerte Bereiche zu berücksichtigen
Daher ist eben die Endaussage, an die sich medienoriente Politiker dankbar klammern, falsch und irreführend:
„Purkersdorf hat mit 7,75 Tonnen CO2-Äquivalent pro Kopf einen für österreichische Verhältnisse eher geringen (=guten) Wert.“
Sachlich unrichtig ist auch: „Aber zum Vergleich wäre 2,5 t CO2Äquivalent ohne den Sektor Landwirtschaft etwa ein Zielwert, der keine nennenswerten Auswirkungen für den Klimawandel besäße.“ Der in etwa richtige Wert bei einer solchen Berechnungsweise dürfte etwa beider Hälfte liegen
Der „Standardmodus“ (Selbstbezeichnung) in der vorgeblichen CO2-Grobbilanz“ ist ein Gemisch von Territorialkonzept und „Verursacherprinzip“, und macht Vergleiche wenig aussagekräftig.
Zu „Lernzwecken“ kann „Standardmodus“ beitragen, eine weitere Verwendung kann für die lokale Klimapolitik – wie zu sehen ist – schwer kontraproduktiv sein.

(Unfreiwilliger) Humor – in einer Stadt mit einem Bauern

Zwar ist das Ganze mehr als ärgerlich, aber ich habe doch bei der Lektüre mehrmals hell lachen müssen, wenn folgendes – an sich löblich – auch für Purkersdorf empfohlen wird, wo es real maximal einen Bauern gibt:
· „Mehr biologische Landwirtschaft ist hinsichtlich der Reduktion an Treibhausgasen empfehlenswert?? Ebenso die Einbringung von Tiergülle in ein Biogas-BHKW“[Blockheizwerk]
· „Der hohe Zugmaschinen-Anteil pro Landwirt, das Fehlen von biologischer Landwirtschaft ?. zeigen noch weiteren Handlungsbedarf.“
· „Der Zusammenschluss mehrerer Bauern bzw. Maschinenringe könnte diese hohe Zahl an Zugmaschinen hier verringern“ (Seite 8). Wohlgemerkt als Empfehlung an die Purkersdorfer Bauern, die offenbar noch anzusiedeln sind!
Das ist überhaupt der beste Satz!
Diese Kuriositäten in den Empfehlungen für Purkersdorf rühren aus übertriebenem Schematismus und zeigen die oberflächliche Vorgangsweise auf. Das hat der Bürgermeister der Presse offenbar aber nicht mitgeteilt.
– Zur Klarheit: Absolut nichts gegen Bio-Landwirtschaft, im Gegenteil. Aber es ist nicht die Lösung der Klimafrage für Purkersdorf

Auch richtige Aussagen, aber nicht unbedingt neu

Natürlich ist in dem Schriftstück nicht jeder Satz Unsinn. Es finden sich auch richtige Aussagen in dem Werk, zu der man allerdings keine besondere Studie gebraucht hätte, da sie sich schon in früheren Dokumenten der Gemeinde finden:
Es „sollte der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr gefördert werden“.
„Der Anteil an erneuerbaren Energieträgern in der Gemeinde ist insgesamt zu gering vorhanden, der an fossilen Energieträgern überwiegt – somit ist die Wahl der Energieträger ungünstig.“
„Der Anteil an Wohnungsfläche in Mehrfamilienhäusern, die gegenüber jener von Einfamilienhäusern oft energetisch günstiger ist, kann für die Gemeinde günstiger Weise als hoch bewertet werden“.
„Es wird empfohlen, erneuerbare Energieträger zur Bereitung der Raumwärme zu fördern, Kohle und Erdöl als Energieträger für Heizzwecke zu meiden um die Treibhausgasbilanz zu verbessern“.
„Gerade die Gemeinde kann durch die Energieträgerwahl eine Vorbildwirkung erzielen. Der Energiebedarf der Gemeindeobjekte (383 kWh/Einwohner), kann als gerade noch durchschnittlich bewertet werden. Hier empfiehlt sich die Objekte und Anlagen genauer zu analysieren, etwa im Rahmen eines Energiekonzeptes. Auch ist für Klimabündnisgemeinden eine regelmäßige Energiebuchhaltung von Vorteil.“
„Ein üblicherweise hohes Einsparpotential bietet die Straßenbeleuchtung, etwa durch die Wahl der Leuchten oder die Einstellung der Leuchtzeiten. Weiters empfiehlt sich auch eine sorgfältige Energiebuchhaltung des Strombedarfs der Gemeindeobjekte, um Kosten, Energie und Treibhausgase gezielt einzusparen.“
„Für Gemeindeobjekte ?..könnte der Umstieg auf Ökostrom, Kraft-Wärmekopplung, Contracting, Vorschaltgeräte sowie Stromsparmaßnahmen als Verbesserungsvorschläge dienen. Auch die Wahl energiesparender Geräte muss als wichtige Kaufentscheidung dienen. Aus diesem Grund sollte die Lebenszeit der Geräte und der Energiebedarf über diese Lebenszeit mitbetrachtet werden.“
An sich richtig, aber nicht so einfach wegen der Kapazität ist:
“ Auch die Erhöhung des Anteils an Wohnobjekten, die sich an die vorhandene Hackschnitzel – Fernwärme anschließen, wäre für die Senkung der Treibhausgase empfehlenswert.“

Die einzige halbwegs neue UND sinnvolle Aussage ist:
„Gerade die höhere Anzahl an Heizölkessel aus den Gebäuden mit Baujahr 1961 – 80 werden in den nächsten Jahren zum Wechseln anfallen. In dieser Baujahrgruppe ist die beheizte Fläche durch Heizöl mit 41,2% am höchsten. Hier würde sich der Umstieg auf erneuerbare Energieträger und die Nutzung der Heizkesseltauschförderung des Landes Niederösterreich anbieten. (Im Schnitt aller Wohnobjekte liegt die beheizte Fläche durch Heizöl immer noch bei ca. 27%).“
Leider wird das – und das zeigte auch die Weiterleitung an die Presse – ziemlich entwertet durch die falsche Gesamtaussage, mit der der Handlungsbedarf wieder beschränkt wird:
„Generell kann gesagt werden, dass die Gemeinde Purkersdorf einen im Gemeindevergleich eher geringen Ausstoß an Treibhausgasen verursacht.“

Vorschlag zu Güte

Ich ersuche, den Bürgermeister das Schriftstück aus dem Verkehr zu ziehen, und gemeinsam eine ernsthafte Berechnung durchzuführen. Da könnte man übrigens an eine erste Teil-Berechnung des früheren Stadtrats Pumberger anknüpfen. Und: der Gemeinderat soll schnellstens ein richtiges Energiekonzept beauftragen. Und noch besser: Setzen wir ab sofort Maßnahmen.

Ein Kommentar zu „Wenn einer Stadt mit einem Bauern ein Maschinenring empfohlen wird -Zu einer Schreibtischklimaanalyse

  1. Ich kenne die Studie zwar nicht, halte aber diesen Beitrag – als Purkersdorfer und einigermaßen mit der Materie vertaut – für eine konstruktive Kritik. Schon allein die "humorvollen Empfehlungen" weisen darauf hin.

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