Purkersdorf: Hoffentlich kann Bürgermeister andere absehbare Gefahren realistischer zu beurteilen

Rutschung Immorent: Hat der Bürgermeister Angst vor ORF-Mikrofonen? Was denkt sich eine Baubehörde, Wasserläufe bekannt sind, und wenn ca. 10 Meter senkrecht zum Nachbarn nach oben im Hang abgegraben wird, aber fast nichts gesichert wird? Hoffentlich kann der Herr Bürgermeister andere absehbare Gefahren in der Gemeinde realistischer zu beurteilen.

Der ORF-NÖ-Fernsehn war bei der Rutschung bei der Immorent-Baustelle Wintergasse (Wohnanlage mit ca. 30 Wohnungen). Der Bürgermeister lehnte es ab eine Stellungsnahme dazu abzugeben, obwohl er sonst vor Mikrofonen in Seitenblicken ja keine Angst haben dürfte.
In einem Artikel in der Krone von Montag wird der Bürgermeister zitiert mit „Es war nicht vorherzusehen, dass der Hang in Bewegung gerät und das Nachbargrundstück betroffen ist“.

Wenn bedacht wird, dass dort im Auftrag von IMMORENT ca. 10 Meter etwa senkrecht zum Nachbarn nach oben im Hang abgegraben worden sind, (jedenfalls sichtbar) fast nichts gesichert wurde, fast direkt an die Grundgrenze zu Bauen begonnen wurde, „Gut“achten der Auftrager Unbedenklichkeit bestätigt haben sollen, der Nachbar ihnen aber gesagt hat, dass dort Wasserläufe anzutreffen ist, Immorent dem Nachbarn heiße 1400 ? zur Grundbenützung beim Bau angeboten hat,
und der Herr Bürgermeister meint, eine Rutschung sei nicht absehbar gewesen,

dann ist nur zu hoffen, dass der Herr Bürgermeister in der Lage ist andere absehbare Gefahren in der Gemeinde realistischer zu beurteilen.

Und es zeigt sich, dass es sich rächt, wenn offenbar der maximale Profit für Bauträgerfirmen (IMMORENT – IMMObilien sollen sich RENTieren) und die maximale Verbauung jedes Zentimeters zur Richtschnur der Verbauung geworden sind.