Purkersdorf: Aktion Sicherheit Kreuzung Hellbrücke-Tullnerbachstraße

Die Kreuzung Hellbrücke – Tullnerbachstraße – Kaiser-Josef-Straße ist ein Nadelöhr und ein neuralgischer Punkt in Purkersdorf. Faktum ist, dass dort immer wieder Verkehrsunfälle – auch mit Verletzten – auftreten. Es gab auch leider einen Toten. Kinder sind besonders gefährdet. Neue Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit sind daher angebracht. – und es gibt erste Erfolge

Faktum ist, dass in diesem Bereich Fußgänger und auch Radfahrer nicht nur gefährdet sind, sondern hier ziemlich zu kurz kommen. FußgängerInnen, die von dieser Kreuzung durch den Durchgang bei der Hellbrücke gehen wollen, haben es vor allem bei Regen nicht leicht, im engen Durchgang trocken zu bleiben. Für Kinder ist die Situation durch die Enge dort nicht ungefährlich. Dazu kommt, dass die dort verkehrenden Busse beim Ausschwenken immer wieder Probleme haben. Vor Jahren bemühte sich Stadtrat Liehr um Lösungen bei dieser Durchfahrt, als die Brücke insgesamt erneuert wurde. Die Kostenberechnungen für eine Verbreiterung der Durchfahrt waren aber so enorm, dass davon Abstand genommen wurde.

Faktum ist auch, dass die Bevölkerung in diesem Bereich deutlich zugenommen hat und der Verkehr insgesamt laufend mehr wird.

Ich habe daher bei der BH eine Verkehrsverhandlung beantragt und Stadträtin Schmidl hat das jetzt in die Hand genommen. Nach der ersten Verkehrsverhandlung ist auch zu berichten, dass fußgängerfreundlichere Ampelschaltungen und ein Blinklicht zugesagt wurden.
AutofahrerInnen werden gebeten dann auch Verständnis für mehr Sicherheit zu haben, auch wenn einige Sekunden länger zu warten ist.

Zunächst werden nun Beurteilungsunterlagen in Form von Verkehrszählungen zu schaffen. Danach wird es von der BH aus eine weitere Verkehrsverhandlung geben. Wie das Abbiegen sicherer werden kann, dass ist noch zu klären.
Eine weitere konkrete Lösungen wäre die Verminderung von 60 km/h auf 50 km/h vom Kreuzungsbereich Richtung Wien, denn das alles ist inzwischen dicht verbautes Gebiet. Das sehen manche Verkehrsexperten leider noch nicht so. Es wird also notwendig, dass die betroffene Bevölkerung hier noch einige Wörtchen mitredet .

Auch die konkrete zukünftige Ampelschaltung wird genau anzusehen sein. Ich ersuche um Stellungsnahmen und Mitarbeit.
Für die gesamte Kaiser-Josef-Straße gibt es seit Jahren Bestrebungen zur Verkehrsberuhigung, die auch teilweise erfreulicherweise umgesetzt wurden: Unter Stadträtin Schmidl existiert eine Arbeitsgruppe, die hier weitere Maßnahmen vorbereitet und hier wird der gesamte Bereich der Kreuzung und des Durchlasses direkt auch sinnvoll einbezogen werden können.