Neustes zu Glanzstoff: Unglaubliche ?Zufälle?- erbarmungsloses Abkassieren

Heute fanden nochmals Gespräche zu Glanzstoff statt. Leider mit negativem Ergebnis – Die Plattform der Glanzstoffbeschäftigten macht weiter, denn es kommt nicht vor, dass eine Werk zusperrrt, dessen Hauptartikel sich im Absatzpreis gerade verdreifacht hat.

Heute fanden nochmals Gespräche zu Glanzstoff statt. Leider ist das Ergebnis, dass der Kapitaleigner fest entschlossen ist, das Werk zu sperren. Es tun sich dazu immer mehr Ungereimtheiten, eigentlich Ungeheuerlichkeiten auf. So hat sich in kurzer Zeit der Marktpreis des Hauptproduktes fast verdreifacht (die Nachfrage ist sehr groß, es wird sogar an die Raumfahrtsindustrie geliefert). Es wurde klar, dass der Kapitaleigner riesige Summen nach dem Brand kassiert hat, und bezüglich Brand immer mehr fast unglaubliche „Zufälle“ zutagetreten, die zu diversen Gerüchten führen und jedenfalls ein seltsames Gesamtbild ergeben.

Angeblich wurde bei den heutigen Verhandlungen dem Kapitaleigner alles mögliche angeboten, wenn er nur weitermache. Doch er ist offenbar nur mehr interessiert, die ihm ( von der ÖIAG) geschenkten Geundstücke teuer zu verkaufen, bis Jahresende durch weitere Produktion noch abzucashen, und dann durch Verknappung die Produktpreise aus der Produktion an Standorten in anderen Ländern, die schon an der Kapazitätsgrenze liegt, noch weiter nach oben zu treiben.
Die positive Nachricht ist, dass die Plattform der Glanzstoffbeschäftigten, die gerade tagt, trotz dieser Nachrichten nicht aufgeben will, und unabhängig weitermachen will. (Der Betriebsrat möchte allerdings noch 14 Tage keine großen Aktionen, weil er die Sozialplanverhandlungen abschließen will.)
Morgen wird es voraussichtlich einen Terminvorschlag von Seiten der Plattform der Glanzstoffbeschäftigten für ein Gespräch mit an Solidarität Interessierte geben. Ich denke, dass wir dabei dann eine Soli-Komitee gründen werden.