Wachaumarathon: Mehr Landesregierung-weniger funktionierte

Es gibt zwar wichtigeres: etwa das europäische Sozialforum in Malmö, wo ich die letzten Tage war; oder dass der Glanzstoff-Eigentümer die Produktion nun überraschend sofort eingstellt hat (dazu demnächst, da ist mehr zu bemerken). Voriges Wochenende war wieder der Wachaumarathon, und der hat erstaunlich politische Gesichtspunkte: siehe

http://baum.puon.at/blog/baum.php?itemid=112 Beim jünsten Wachaumarathon war nun deutlich mehr Landesregierung sichtbar – dafür funktionierte etliches viel schlechter….

Insgesamt war es wieder ein wirklich schönes Ereignis. So fährt man beim Viertelmarathon, wo ich teilnahm, von Krems nach Dürnstein zum Ausgangspunkt dieses Laufs, mit dem Schiff; wo gibt es was Vergleichbares bei einer Sportveranstaltung? Die Wachau als Landschaft, wo schon vor über 25000 Jahren (Venus von Villendorf) Menschen wirkten, noch dazu ohne Autosunsd in Stille…Kein Wunder,dass dabei über 10000 Menschen selbst mitlaufen. Auch für Kinder und Jugendliche ist das Ganze attraktiv. Sohn Manuel redet lange vorher und nachher viel darüber.

Aber es wäre nicht die typische NÖ-Politik, wenn sich Pröll und Co nicht dabei unproduktiv wichtig machen – siehe eben der frühere Beitrag. Der vom Land NÖ mit direktem Druck herbeigeführte Veranstalterwechsel bei dieser Veranstaltung hatte deutliche Folgen: Wenn der neue Veranstalter zwar auch durchaus bemüht sein mag, es funktionierte einfach etliches viel schlechter als im Vorjahr. Ich bekam etwa meinen Gewandsack erst nach langer einstündiger Suche – mit Glück zurück. Und diverses ähnliches.

Aber jedenfalls der ORF-NÖ durfte heuer nun ausführlich berichten: Im vorigen Jahr durfte er über die größte oder zumindestens eine der größten (Volks)Sportveranstaltungen in NÖ nur einige Sekunden berichten; heuer aber ganz ausführlich.