Die einfache Lösung: gleiche Menschenrechte

Die Lösung bei der Vermeidung der schlimmsten Folgen der Klimaveränderung ist grundsätzlich eigentlich sehr einfach (Man verzeihe, dass ich anscheinend glaube es besser zu wissen als Tausende Diplomaten):

1. Es soll anerkannt werden, dass alle Menschen gleich sind, und daher die gleichen („Verschmutzungs“)Rechte haben.
2. Um die 2 Grad Erwärmung nicht zu übersteigen, ist ziemlich klar, wie viel Treibhausgase in den nächsten Jahrzehnten ausgestoßen werden können (Insofern ist die im Entwurf zur Abschlusserklärung enthaltene Absicht was Positives)
3. Somit geht es um die Aufteilung der Treibhausgase, die noch ausgestoßen werden dürfen: Wenn für jeden Menschen gleiche („Verschmutzungs“)Rechte anerkannt werden, und die Ärmeren so großzügig sind, und das nicht von heute auf morgen einzufordern, ist eigentlich nur mehr offen, BIS WANN diese „Gleichheit“ verwirklicht wird; allzu viel Spielraum besteht dabei nicht, denn sonst kann das 2-Grad-Ziel logischerweise nicht erreicht werden.

So bleibt – wenn das 2-Grad-Ziel akzeptiert ist – eigentlich nur mehr als einzige Grundsatzentscheidung die Anerkennung, dass alle Menschen vor dem Klima gleich sind und gleich Rechte haben.

Alles andere – die technischen Details – regeln dann Fachleute innerhalb einiger Monate
Da die meisten westlichen Länder die Gleichheit vor dem Gesetz zumindest formal in der Verfassung stehen haben, sollte es ja gar nicht schwer sein, auch den anderen menschlichen Wesen auf der Erde als gleiche menschlichen Wesen zu sehen.