Hiobsbotschaft von der Hypo-NÖ

Noch eine Spekulation: Nicht nur in Kärnten, auch in NÖ kommen von der Hypo beunruhigende Infos, wobei allerdings derzeit offenbar davon nur ein kleiner Teil bekannt ist.

Am Freitag, den 5. Feber erreichte unseren Bürgermeister noch eine weitere Hiobsbotschaft. Es war durchgedrungen, dass die Hypo-NÖ 10 Millionen Euro an Spekulationen bzw. Verluste zu verheimlichen versuchte und scheibchenweise verschoben hat. „Profil“ spricht von „Bilanzfälschung“.

Unser Bürgermeister, der bei der Hypo Aufsichtsrat ist, nennt es „Diskussionspunkt“. Wie kam das? Die der SPÖ zugerechnete Aufsichtsräte schieden (aus heutiger Sicht plausibel) vor einem Jahr aus ihren Ämtern, weil immer wieder Informationen vorenthalten wurden. Schlögl durchbrach diese Blockade, aus welchen Gründen auch immer. Nun rächt sich, dass Schlögl die SPÖ-NÖ frappiert hat.
Was ist das Gemeinsame bei Frankenkrediten, Novomatic und Hypo? Kurzsichtiges Denken. Stellt sich noch die Frage, ob kurzsichtiges Denken – wie im Purkersdorfer Gemeinderat – noch mit absoluten Mehrheiten versehen sein sollte!