Die saubere Alternative für Purkersdorf

Bei der Gemeinderatswahl am Sonntag geht es auch darum, dass in die „schlampigen Verhältnisse“ in Purkersdorf zuerst mehr Transparenz kommt und dann eine Rückkehr zur Korrektheit einsetzt

3 Perioden absolute Mehrheit der Bürgermeisterpartei hat zu einem Filz von unübersichtlichen Geschäftsverbindungen und politischen Ämtern geführt:
Das beginnt leider ganz oben: Bei einer kürzlichen Podiumsdiskussion erhärtete sich der Verdacht, dass Firmen im Naheverhältnis des Bürgermeisters im Baubereich in Purkersdorf mit diversen Bauträgern große Geschäfte machen, und diese Bauträger gleichzeitig baurechtlich vom Wohlwollen des Bürgermeisters abhängig sind. Das ganze erklärte die baumäßige Zupflasterung Purkersdorfs.
Oder ist das „Abonnement“ einer Firma, zu der der Bürgermeister eine eindeutiges Naheverhältnis hat, „Allrisk“, auf Versicherungsvermittlungen bei der Gemeindetochter WIPUR eine saubere Angelegenheit? Die Aussagen des Bürgermeisters dazu „Es kann kein Berufsverbot für mich in Purkersdorf geben“ und dass er persönlich nicht profitiert hätte, sind absolut beunruhigend, da er bei einer GmbH natürlich nicht direkt persönlich profitiert.

Auch die Geschäfte des offensichtlichen Nachfolgers, Wolkersdorfer, und von ihm untransparent inszenierte Auftragsvergaben der Gemeinde an Parteifreunde geben nicht Anlass zur Hoffnung auf eine Änderung. Im Gegenteil: es schaut danach aus, dass sich hier eine neuer Fall Gindl entwickelt; auch einst als Nachfolger gehandelt, aber wegen merkwürdiger Geschäfte dann verschwunden.
Die bis heute intransparente Abwicklung von höchsten Subventionen der Gemeinde an den FCP unter der Ägide einer bekannten Millionärin und Baulöwin und gleichzeitig wiederholte Genehmigungen ihrer illegalen Bauten im nachhinein passt leider ebenfalls in dieses Bild.

Die größte Nummer mit hunderten Millionen dubioser Veranlagungen- die Purkersdorf nicht direkt betrifft, aber bezeichnend ist – sind die Finanzspekulationen der HYPO-NÖ, wo Schlögl auf Zuruf von LH Pröll gegen den Willen des Landes-SP Aufsichtsrat wurde. Dagegen ist die Darstellung des Bürgermeisters, dass er den von ihm angehäuften Schuldenberg um 7 Millionen abgebaut habe, aber nicht erwähnt, um wie viel gleichzeitig die Gemeindetochter WIPUR den Schuldenberg weiter anhäufte.

All dies zusammen ergibt ein Bild, aus dem folgt: eine saubere Alternative sollte im Interesse der PurkersdorferInnen gestärkt werden.