Hypo NÖ immer tiefer – Franken und Purkersdorfer Schulden immer höher

Die Hypo NÖ ist weiter auf dem Kärntner Weg. Und unser Bürgermeister als Hypo-Aufsichtsrat mitten drin. Laut Medien wird in den nächsten Tagen der NÖ-Finanzlandesrat gehen müssen. Und auch die Purkersdorfer Schulden steigen weiter durch den Frankenkurs…

Das Ausmaß der Spekulationen und Malversationen um die Hypo NÖ und die „Veranlagung“ von 4 Milliarden Wohnbaugelder erreicht seit etwa einem Monat nun dramatische Ausmaße. Beeindruckend ist, wie es der ÖVP-NÖ gelungen ist diesen offensichtlichen Wahnsinn durch Beherrschung der Medien (ORF-NÖ, NÖN usw.) bis zu den Gemeinderatswahlen morgen ziemlich unter der Tuchent zu halten, ja sogar Kritiker wie selbst den SP-Landeshauptmannstellvertreter Leitner ganz unbekümmert seit neuestem als“Landesfeind“ zu titulieren. (ja das ist wirklich die Sprachregelung der VP-Aussendungen).

Nicht „Landesfeind“, sondern Liebkind von Pröll ist unser Bürgermeister(angeblich SPÖ), weil er offensichtlich als Hypo-Aufsichtsrat die VP-Spiele mitspielt oder dies gar nicht versteht.
Nun hat offenbar der Landes-Pröller mit einem seiner legendären Wutanfälle die Reißleine gezogen. Sein ausgeprägter Machtinstinkt sagt ihm, dass das alles wie bei der Hypo Kärnten doch langsam an die Oberfläche kommt, und er selbst dann beschädigt wird. So findet er nun offenbar ein prominentes Opfer – Sobotka ist ja nicht nur Finanzlandesrat, sondern immerhin auch Landeshauptmannstellvertreter. Es wird in NÖ nur wenige geben, die diesen Abgang bedauern. Denn das Selbstbewusstsein dieses Mannes war immer umgekehrt proportional zu seiner Kompetenz.
Opfer von Menschen, auch wenn sie wie Götter agiert haben, werden aber das ganze System nicht ändern, im Gegenteil sie sollen es offen bar retten. Man wird sehen, ob eine grundlegende Abkehr von der Spekulation erfolgt.
Apropos Spekulation: Allein in den letzten 2 Tage sind die Schulden der Gemeinde Purkersdorf durch die Entwicklung des Schweizer Franken wieder um ca. 150 000 Euro gestiegen. Wenn ich gerade lese, dass der Bürgermeister seine „verantwortungsvolle Finanzpolitik fortsetzen“, so ist das für alle Purkersdorfer Geldbörsen in diesem Sinn eine gefährliche Drohung.