Lernen wir aus dem Katastrophenfilm?

Plutonium – als eine der gefährlichsten Stoffe der Welt – im Reaktor drei frei, Abzug der Bedienungsmannschaften…

Eines der stärksten Erdbeben, Tsunami und eine Atomkatastrophe; die japanische Bevölkerung ist schwerst geprüft. Plutonium – als eine der gefährlichsten Stoffe der Welt – im Reaktor drei frei, und genau dort steigen Wolken auf. Kernschmelze in 3 Reaktoren, insgesamt 6 (sechs!) Reaktoren in die ganze Katastrope einbezogen. Da die meisten Einrichtungen durch Explosionen vernichtet sind, versucht mit einer Drohne Überblick zu bekommen und mit einem Wasserwerfer zu kühlen. Abgezogene Mannschaften, an den 50 Verbleibenden – dem Tod geweiht – hängt, wie es ein vom ORF Interviewter in Tokio formuliert – hängt die „Zukunft von Japan“. Ein US-Flugzeugträger, der wegen zu hoher Radioaktivität abdreht. Der Provinzgouverneur der fordert, dass ihm die Wahrheit gesagt wird. Ein Regierungschef, der sich über die mangelnden Informationen der Betreiberfirma beklagt. Ein Kaiser, der in einer seiner seltenen Kaiseransprache „hofft“, dass Japan „überlebt“; ein europäischer Kommissar, der nun sehr Arges befürchtet, weil die Entwicklung „außer Kontrolle ist“.

Der Wind hat wieder von Tokio gedreht, die Strahlenbelastung wechselt, bisher gibt es offenbar keine Strahlentote. Und in Tschernobyl, wird von der AKW-Lobby behauptet gab es ja auch nur einige Tote .?doch wie werden sich viele Millionen JapanerInnen in den nächsten Jahrzehnten aus dem Meer und vom Boden ernähren, die auf längere Zeit beeinträchtet sind.

Doch wer 1 und 1 zusammenzählen kann, sieht das hier wie im Film eine große, und eventuell – das wird sich in den nächsten Tagen Zeigen – die größte menschlich verursachte Umweltkatastrophe abläuft, die durch ihre kommenden Auswirkungen auf Gesundheit und Nahrung in Ostasien noch in hunderten Jahren den Menschen bekannt sein wird?..

5 Kommentare zu „Lernen wir aus dem Katastrophenfilm?

  1. Treffen sich zwei Planeten im Weltall. Fragt der eine: "Na, wie geht’s so?"
    Sagt der andere: "Ach, mir gehts ganz schlecht, ich habe ‚Homo Sapiens‘!"
    "Ach, da mach dir nicht viel draus" sagt der erste, "das vergeht ganz von alleine!"

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  2. Nicht nur Ostasien wird davon betroffen sein. Auch wir Alle durch Nahrungsmittelimporte als auch durch Ausbreitung über die Nahrungskette.
    Und noch was:
    Szenario
    Ein Flugzeug wirbelt beim Start in Japan atomar kontaminierten Staub auf der Startbahn auf der in den Fahrwerksschacht gelangt.
    Dieses Flugzeugt öffnet beim Landeanflug auf Schwechat die Fahrwerksschächte. Der Staub fällt uns allen auf den Kopf, in Garten und auf Felder.
    Suuuuper diese Gedanken?
    Etwas dagegen zu unternehmen erwarte ich JETZT und nicht in 1 Monat.

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  3. lt. google gibt es ein "nagai" in der nähe eines "fukushima". ist dieses nagai die partnerstadt von purkersdorf bzw. ist dieses fukushima die krisenregion?

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  4. Vielen Dank "Atomreaktor": du hast recht: Ich hab jetzt ein bißchen recherchiert: NAGAI dürfte etwa 80km westlich von Fukushima liegen (ziemlich hoch in den Bergen) und ist Partnerstadt von Bad Säckingen, der deutschen Partnerstadt von Purkersdorf (Auf der Homepage von Säckingen finde ich derzeit aber nichts). In diesem Zusammenhang waren Delegationen von Nagai in Purkersdorf und laut "Purkersdorf A-Z"(Schlintner)waren 1991 Purkersdorfer auch in Nagai. Aus der Website der Stadt http://www.city.nagai.yamag… geht für mich folgendes hervor: Nagai beherbergt Leute aus den eigentlichen Katastrophengebieten. Der Strom werden jeweils 3 Stunden abgeschaltet. Benzin ist knapp. Die Bevölkerung wird aufgerufen, drastisch energie zu sparen. "Carsharing" wird propagiert.Teile der Verkehrseinrichtungen sind zerstört und der öffentliche Verkehr ist teilweise eingestellt.
    Eventuell hat jemand die Idee zu einer Initiative und schreibt ein Mail an die Stadt von Nagai: info@city.nagai.yamagata.jp
    (Ich schreib das jetzt nochmals direkt in den Blog, weil das doch eine wichtige Anregung war; danke nochmals "Reaktor"

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