Was sind die Hintergründe der Atomkatastrophe?

Atomenergie+Profitlogik=Unterminierung der Existenzgrundlagen der Menschheit. Hat das Profitmachen in Bereichen, die die Gesundheit der Menscheit auf Dauer negativ beeinflussen, etwas verloren?

Das Megaerdbeben zusammen mit dem Tsunam verursachte die Atomkatastrophe in Japan. Aber was ist der Hintergfrund dafür?

Ich komme aus einem Dorf 7 km von Zwentendorf und habe im Zusammenhang mit der damaligen Anti-AKW-Bewegung 1977 meine damalige Dipomarbeit über „Staatsmonomolistische Kernenergiepolitik“ geschreiben. Ich kam darin zum Schluss, dass unter den Bedingungen der Profitmaximierung großer Konzerne und ihrer Verbindung mit staatlichen Einrichtung die Technologie zu gefährlich ist. Ob es unter gemeinwirtschaftlicher Kontrolle zu beherrschen war, darüber war ich mir noch nicht defintiv klar. Ab Tschernobyl war das aber für mich für immer entschieden, es gibt auf die Dauer keine „friedliche Nutzung der Kernenergie“. Auf einer Reise durch Weißrußland hab ich dann viel über den Gesundheitszustand der Kinder dort mit eigenen Augen bgesehen und war total betroffen.

Besonders tragisch ist es jetzt in Japan für ein Volk, dass durch Hiroshima und Nagasaki so schwer gelitten hat, nun ein zweites Mal so leiden wird. Ich betone WIRD, denn es ist klar, dass hier noch Generationen betroffen sein werden.

Leider ist meine Schlussfolgerung von 1977, dass Profitorientierung and Atomkraft nicht zusammenpassen, mit Fukushimaerneut auf tragische Weise bewiesen. Solange das Atomkapital durch Auslagerung der Risken und Kosten, insbeondere auch der ungelösten Endlagerung weiter beträchtlichen Profit machen kann, wird es AKWs geben. Das sagte auch Carl A. Fechner im Club2 des ORF klar. Die Bedingungen dafür machen aber eben die Staaaten bzw die Staatengemeinschaft der EU.

 Über „Democracy now“(USA) sagte eine japanische Umweltexpertin, dass der Standort AKW Fukushima von Anfang an heftigst umkämpft war und von japanischen Umweltaktivisten laufend und bis zuletzt kritisiert wurde. TEPCO, die privatkapitalistische Betreiberfirma hat immer wieder „Sicherheitsberichte systematisch gefälscht“ (ORF). Die österreichische Japanologie-Professorin Getreuer-Kargl sagt im ZIB2 am16.3, dass „TEPCO die Öffentlichkeit seit Jahrzehnten belogen hat“. Übrigens ist ein norwegischer Pensionsfonds wesentlicher Miteigentümer von TEPCO, da haben ein paar clevere Investmentbank geglaubt, besonders „sicher“ anzulegen und dürften jetzt dieses Pensionsgeld teilweise abschreiben können….