Warum werden AKW kaum versichert?

Der Fukushima-Betreiber war kaum versichert. Aber das ist bei den AKWs üblich. Komisch, wenn sie eh so sicher sind.

Ich habe in meiner Diplomarbeit in den 70er Jahren auch das Versicherungsproblem bei AKWs analysiert und war schon damals zuerst verblüfft, dass Versichrungen die Haftungen bei AKWs in der Regel ziemlich begrenzen. Der Fukushima-Betreiber hat, wie es heißt, zuletzt gar keine Versicherungen mehr abgeschlossen. Wieder bin ich überrascht, dass das bis heute gleichgeblieben ist,

Und die Atomlobby tut, als ob das völlig normal und üblich wäre. Ein Prof. Rauch vom Atominstitut der TU Wien- ein Bekannter aus den 70er Jahren – verteidigt im ORF, dass AKW-Betreiber keine umfassenden Versicherungen abschließen. denn es gäbe etliche Sachen, die nicht versichert werden. Ja so einfach ist das. Dadurch „verbilligt“ sich jedenfalls der Atomstrom, und gleichzeitig erhöht dich der Profit für Betreiber. Im Ernstfall zahlt dann eben die Allgemeinheit: Privatisierung der Gewinne und Vergesellschaftung der Kosten; wie gehabt; erinnert mehr als ein bißchen an spekulierende Finanzinstitutionen, und ist die Ähnlichkeit nicht verblüffend

Das weist darauf hin , dass sehr wohl klar ist, dass das mögliche Schadenspotential außerordentlich hoch ist; und das eben größtmöglicher Schaden durchaus möglich ist. Wenn es wirklich zu vernachlässigen wäre, dann würde ja jede Versicherung das als großes Geschäft wahrnehmen wollen.