Aufstand gegen Pröll-Politik erfolgreich

– in Bulgarien; Regierung tritt ab.

Die EVN, seit je eine Pfründe der NÖ-VP, wusste 2004 nicht, wohin mit dem vielen Geld eines fast-Monopolisten. Man kann getrost annehmen, dass das Vordringen nach Bulgarien nur mit Zustimmung des Herrn Pröll erfolgt ist. Dort hat die EVN nun schon etwa doppelt soviel Kunden wie in NÖ und von Anfang gab es Proteste gegen die Preispolitik der EVN, die nun so stark wurden, dass die Regierung heute den Rücktritt angekündigt hat. Warum? Weil die EVN dort getreu nach dem Motto von Pröll „Unser Geld arbeiten lassen“ die Leute abzockt. Wer hat übrigens das Geld schon arbeiten sehen. Im Prinzip ist es dieselbe Haltung, die auch zu den riesigen Spekulationsverlusten geführt hat. Statt das die EVN mehr in nachhaltige umweltverträgliche Energien investiert, wurde das schnelle Geld gesucht und ein Flop ist jetzt durchaus möglich. Nichtdass es erfreulich ist, wenn nun EVN-Fahrzeuge angezündet worden sind, aber dort hat es den Leuten nun einfach gereicht. In Mazedonien wurde übrigens dasselbe gemacht, dort hat die EVN so viel Kunden wie in NÖ, auch dort gibt es eine stärker werdende Protestbewegung.