Vor 75 Jahren: Opa als NS-Gegner enorm eingeschüchtert

?.(Fortsetzung) Der Lkw fuhr nach Tulln, wo schon viele andere ähnlich Verladene waren. Darunter auch der spätere Kanzler Leopold Figl aus der damaligen Nachbargemeinde. Was dort nun in den nächsten Tagen genau passierte, darüber hat Opa nie gesprochen.

Offenbar wurden sie „befragt“ und enorm eingeschüchtert. Ein Teil wie Figl kamen schließlich in ein KZ, und ein anderer Teil wurde wieder freigelassen, darunter auch Großvater und Urgroßvater. Es wurde ihnen absolut klar zu verstehen gegeben, wenn „sie noch ein Wort gegen die Nazi sagen“, dann kommen sie den anderen nach. Großvater hatte sich auch nach eigenen Aussagen daran gehalten. Nach der Befreiung wurde er dann Bürgermeister. – Die Großmutter hat nach eigenen Aussagen sich nicht so strikt ein Blatt vor den Mund genommen. Als sie angehalten wurde eine NS-Fahne auszuhängen, wurde sie sie kühn?.

Demnächst: wie es weiter ging?.