ENTSCHULDIGUNG, dass ich Schlögl zum Bürgermeister verholfen hab

Ich bitte um ENTSCHULDIGUNG, dass ich Schlögl 1989 zum Bürgermeister verholfen habe! Da,s was ich beim „Runden Tisch“ im ORF2 gestern von ihm nachgehört habe hat, ist wirklich zum Speiben, und zwar wörtlich.

Unser Purkersdorfer Bürgermeister geriert sich jetzt sogar (wieder) als Sprecher derjenigen, die auch auf Bundesebene eine Koalition der SP mit der FP wollen. Als er in Purkersdorf 1989 zum Bürgermeister gewählt wurde, gab unsere Liste damals den Ausschlag dafür. Ich bin oft darauf angesprochen worden, und habe es immer aus der damaligen Situation verteidigt, und wir hatten schon damals Bauchweh, aber eben stand damals rot-rot-grün damals bei uns schwarz-blau gegenüber. Vielleicht wäre Karl Schlögl letztlich auch so nicht der 7. Zwerg von rechts geblieben bzw. geworden, ich bin jetzt aber angesichts seiner neuerlichen unappetitlichen Rechtsauslegeraktivitäen so weit, dass mir die damalige Entscheidung wirklich erstmals leidtut.

Offenbar ist eine HYPO in Kärnten unter Haider nicht genug. Offenbar war der Korruptionssumpf unter Schwarz-Blau nicht genug. Unser Bürgermeister tickt letztendlich nicht ganz anders. Immerhin hat unser Bürgermeister durch Umschuldung aller möglichen Kredite in Purkersdorf auf Franken der Gemeinde einen Mühlstein umgehängt, der dann wahrscheinlich erst nach seiner Zeit wirksam wird.

Eigentlich gibt es in der SPÖ ja einen klaren Beschluss, keine Koalition mit dieser FP einzugehen. Und die Begründung, dass 80 % der Mitglieder Gespräche (nicht Koalitionen) mit allen wollten, ist keine Begründung für diesen beschlusswidrigen Tabubruch.

2 Kommentare zu „ENTSCHULDIGUNG, dass ich Schlögl zum Bürgermeister verholfen hab

  1. Diejenigen, die an der Macht sind, tun alles dafür, den vordersten Platz am Futtertrog nicht zu verlieren. So SPÖ-ÖVP in der Steiermark, trotz 20 Prozentpunkte Verlust bei den Landtagswahlen. Sie tun das aber medienwirksam mit der Verhinderung von Blau(-Schwarz).
    So tut auch Niessl alles, seinen Platz am Futtertrog zu halten – mit dem gerechtigkeitstriefenden Argument, dass die FPÖ ja die Gewinner sind und daher in einer Regierung sein müssen. Und natürlich ebenfalls mit dem Argument, ein blau-schwarzes Gespenst zu verhindern.
    Wer kann schon verlieren? Das Looser-Problem ist aber nicht ein SPÖ-liges!
    Mal sehen, was uns der Fäake aus Wien auftischen wird, um am Futtertrog bleiben zu können …
    Letztendlich wird sich landes- und bundesweit Blau nicht verhindern lassen. Je schwächer die einen, desto stärker das Feindbild.

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  2. Ja, Joe Fuchs wäre die eindeutig bessere Wahl gewesen!

    Wir hätten heute erheblich weniger Schulden und sonst auch ein sehr viel besseres Purkersdorf.

    Aber so gingen die einfältigen Geister dem freundlich lachenden Herrn auf den Leim…

    Zum Demokratieverständnis und politischem Wissen: Auch wenn unsereins den Bürgermeister mittlerweile nur noch kritisch sieht – von Politik und den Zusammenhängen derselben versteht er was.

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